Vielfalt tut gut - Eisenach/Wutha

Das Bundesprogramm „VIELFALT TUT GUT". Jugend für Vielfalt, Toleranz und Demokratie“ ist am 1. Januar 2007 gestartet - mit seinen drei Säulen:


- Entwicklung integrierter lokaler Strategien (Lokale Aktionspläne)
- Modellprojekte: Jugend, Bildung und Prävention
- Steuerung, Kommunikation, Evaluation und Forschung

 

Das Programm ist im präventiv-pädagogischen Bereich angesiedelt und auf langfristige Wirkungseffekte ausgerichtet.


Ziel ist die Entwicklung eines auf Dauer angelegten Programms, das Aktionen des zivilgesellschaftlichen Engagements gegen Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus fördert und unterstützt.
In dem neuen Programm des Bundes, das vorrangig im präventiv-pädagogischen Bereich angesiedelt ist, sollen daher Lokale Aktionspläne in kommunaler Verantwortung gefördert,  herausgehobene modellhafte Maßnahmen unterstützt sowie auf Bundesebene zusätzlich Orte zentraler gesellschaftlicher Kommunikation über Vielfalt und Toleranz geschaffen werden.

Mit der Akzentuierung und Verknüpfung der Begriffe Vielfalt, Respekt, Demokratie und Toleranz und mit der Hauptzielgruppe „Junge Menschen“ sind Schwerpunkte eines neuen und auf Dauer angelegten Programms umrissen.
Das neue Programm wird mit Maßnahmen des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales zur Förderung von Toleranz im Arbeitsmarktbereich sowie mit Programmen der Länder zur Stärkung von Toleranz und Demokratie abgestimmt.

 

Die Umsetzung der Programmziele erfolgt anhand von Schwerpunkten, die übergreifend Aufgabenbereiche beschreiben.

Dazu gehören:
- Soziale Integration
- Interkulturelles Lernen/Antirassistische Bildung
- Interreligiöses Lernen
- Kulturelle und geschichtliche Identität
- Bekämpfung rechtsextremistischer Bestrebungen bei jungen Menschen
- Demokratie- und Toleranzerziehung
- Stärkung der demokratischen Bürgergesellschaft
- Forschungsbedarf

 

Zielgruppen des neuen Programms sind:

- Jugendliche in strukturschwachen Regionen und Kommunen

- Männliche Jugendliche aus „bildungsfernen“ Milieus mit Affinität zu Fremdenfeindlichkeit

- Kinder und jüngere Jugendliche
- Migrant/innen
- Eltern, Erzieher/innen, Lehrer/innen, Sozialpädagogen
- Multiplikator/innen
- lokale einflussreiche und deutungsmächtige Akteursgruppen

 

Das Programm selbst soll auf Dauer eingerichtet werden. Es sollte jedoch regelmäßig inhaltlich und strukturell geprüft und weiterentwickelt werden, wozu eine permanente Evaluation einzurichten ist.

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